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Profil

Soziale Hilfen weisen das zentrale Ziel auf, Teilhabechancen und Handlungsoptionen von Adressat*innen zu verbessern. In öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Kontexten wird zunehmend erwartet, Nachweise darüber zu liefern, ob bzw. auf welche Weise die Hilfen ihr Ziel tatsächlich erreichen. Bislang folgen einschlägige Studien hierzu in hohem Maße einzelnen disziplinären Logiken, so dass sich eine heterogene Landschaft von Forschungen entwickelt hat. Das Graduiertenkolleg integriert diese differenten Zugänge, damit sich die Kollegiat*innen in interdisziplinärer Sicht mit Grundfragen der Folgenforschung befassen können. Sie lernen die Komplexität von Folgenforschungen kennen und erwerben Expertise bezüglich konkreter Hilfeformen, so dass sie sich in einem zugleich national geprägten wie auch international hochgradig relevanten Forschungskontext exzellent positionieren.

Die fünf Leitfragen der Folgenforschung werden genutzt, um die interdisziplinäre Fundierung des Graduiertenkollegs einzulösen und um die einzelnen Studien des Graduiertenkollegs aufeinander zu beziehen.

News

Übersicht
Ankündigung
DFG-Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“

Save The Date! Tagung „Was wirkt aus wessen Perspektive? Aktuelle Forschungen zu Folgen sozialer Hilfen“

07.-08.09.2023
Universität Siegen
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DFG-Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“; Universität Siegen

„Was wirkt aus wessen Perspektive?“ – Call for Paper

07.-08.09.2023
Universität Siegen
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DFG-Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“; Universität Siegen

Veranstaltungshinweis

16.11.2022 | 18 – 20 Uhr (c.t.)
Universität Siegen, Campus Unteres Schloss, US-F 308
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Aktuelles
DFG-Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“

Sprecher*innenteam

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Forschungsprojekte der Kollegiat*innen

  • Folgen der Resozialisierung: Junge Gefangene zwischen Anspruch auf Wiedereingliederung und Gesellschaftsschutzinteressen

  • Folgen der Bewährungshilfe für das soziale Netzwerk ihrer Adressat*innen

  • Verkörperte Folgen sozialer Hilfen – Sozialpädagogische Fanprojekte und die Konstruktion/Transformation sozialer Ordnungen

  • Folgen sozialer Hilfen im Kontext sozialer Stadtentwicklung

  • Folgen soziallagenbezogener Gesundheitsförderung

  • (Re-)Konstruktionen von Elternsein als Folge von Heimerziehung

  • Das Dispositiv der Adressat*in schulisch (mit-)initiierter (teil-)stationärer Hilfen zur Erziehung

  • Subjektivierungsprozesse jugendlicher Nutzer*innen in Bildungslandschaften in Campusform

  • Organisation und Partizipation – Der Partizipationsimperativ in stationären Hilfen zur Erziehung

  • Soziale Differenzierungsprozesse in der partizipativen Angebotsgestaltung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

  • Die Folgen von Psychotherapie durch digitale Behandlungsapps für Patient*innen mit Panikstörung und Agoraphobie

  • Folgen für Therapeut*innen als Adressat*innen der computergestützten Psychotherapie

  • Selbstermächtigung im restriktiven Fluchtmigrationsregime – Folgen empower-mentorientierter sozialer Hilfen

  • Geschlechtsdifferenzierende Folgen für Erziehungsberechtigte als Adressat*innen der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH)

  • „Selbst“ als Folge der Selbsthilfe

  • Folgen sozialer Hilfen im Kontext von Flucht und Migration

  • Folgen für Adressat*innen von ambulanten Erziehungshilfen in ländlichen Räumen

  • Systemsprenger*innen bedingungslos begleiten? Folgen begleitender Jugendhilfe für Subjektivierungsprozesse von Adressat*innen in herausgeforderten Hilfeverläufen.

  • Folgen von Digitalisierungsprozessen auf die Medienpraktiken von Adressat*innen der Jugendarbeit

Die Fünf Leitfragen

  1. Wie können Folgen sozialer Hilfen konzeptualisiert werden?
  2. Wie kommen Folgen zustande?
  3. Wie sind Adressatinnen in die Konstitution von Folgen eingebunden?
  4. Wie können Folgen methodologisch und methodisch erforscht werden?
  5. Wie interagieren soziale Hilfen mit der Identität von Adressatinnen?
Wie kommenFolgen zustande? FOLGEN SOZIALER HILFEN Wie interagieren soziale Hilfen mit der Identität von Adressat*innen? Wie können Folgen methodologisch undmethodischerforscht werden? Wie sind Adressat*innenin die Konstitutionvon Folgen eingebunden? Wie können Folgen sozialer Hilfenkonzeptualisiert werden?

Team

Die Kollegiat*innen werden durch ein interdisziplinäres Team aus der Sozialpädagogik, Psychologie und Soziologie unterstützt. Forschende aus dem In- und Ausland werden zudem in das Graduiertenkolleg eingebunden, so dass eine breite internationale und interdisziplinäre Förderung erfolgt. Dies entspricht der Tatsache, dass die Erforschung von Folgen sozialer Hilfen nicht durch eine einzelne Methode oder Disziplin geleistet werden kann, sondern sie verweist auf komplexe Grundfragen, die im wissenschaftlichen Austausch unterschiedlicher Disziplinen und Forschungsansätze zu behandeln sind.

Publikationen

Die beteiligten Wissenschaftler*innen arbeiten seit längerer Zeit kooperativ an der Fragestellung des Graduiertenkollegs. Es wurde auch eine Vorstudie realisiert, deren zentrale Befunde 2017 bei Beltz Juventa erschien: „Folgen sozialer Hilfen. Theoretische und empirische Zugänge“. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht einschlägiger Publikationen der Beteiligten.