Doktorand*in

Arne Wohlfarth, M.A.

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Qualifizierungsprojekt

Organisation und Partizipation – Der Partizipationsimperativ in stationären Hilfen zur Erziehung

Soziale Hilfen als öffentlich bereitgestellte ‚pädagogische Wohlfahrtsinterventionen‘ sind auch immer Ausdruck von Vorstellungen über ein gelingendes Zusammenleben. In diesem Zusammenhang sind soziale Hilfen in demokratischen Wohlfahrtsstaaten mit dem Anspruch konfrontiert, Partizipation ihrer Adressat*innen zu ermöglichen und garantieren. Das Projekt fragt, wie die vielfältigen fachlich gebotenen und rechtlich verbrieften Mitbestimmungsmöglichkeiten und Freiräume von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Einrichtungen der Heimerziehung wahrgenommen werden. Mithilfe eines qualitativ-quantitativ ausgerichteten mixed-methods Designs werden die Partizipationserfahrungen der Adressat*innen im Kontext von organisationalen Strukturen der Heimerziehung in England und Deutschland untersucht, um so die Folgen des ‚Partizipationsimperativs‘ für Struktur und Praxis der Heimerziehung auf bi-nationaler Ebene in den Blick nehmen zu können.

Curriculum Vitae

Seit 2020
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Erzieherische Hilfen als Arbeit am Gemeinwohl – Zwischen wirkungsorientierter Steuerung und gleichberechtigter Teilhabe in Deutschland und Großbritannien“

Seit 2019
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen in der Fachkonferenz Sozialpädagogik

2018–2020
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld im Bielefeld Center for Education and Capability Research

2013–2018
Master of Arts Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

2011–2012
Master of Education, Universität Bielefeld

2007–2011
Bachelor of Science Mathematik, Nebenfach Philosophie, Universität Bielefeld