Doktorand*in

Kristina Enders, M.A.

Hölderlin-Campus
H-B 6407
Portrait Kristina Enders

Qualifizierungsprojekt

Folgen soziallagenbezogener Gesundheitsförderung

In Deutschland wird eine zunehmende gesundheitliche Ungleichheit konstatiert. Mit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes (PrävG) Anfang 2016 wurden der Soziallagenbezug und die nicht-medizinische Gesundheitsförderung gestärkt. Über die Förderung eines selbstbestimmten gesundheitsorientierten Handelns der Adressat*innen soll ein Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen geleistet werden. Zwar zeigen empirische Studien, dass ökonomisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen von der universal ausgerichteten Gesundheitsförderung nicht profitieren, gleichzeitig gibt es wenig empirische Anhaltspunkte zu den Überlegungen der Adressat*innen, ihren Beweggründen und Entscheidungen hinsichtlich der Nutzung bzw. Nicht-Nutzung der Angebote. Was die Anrufung durch das Handlungsfeld der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung für die Adressat*innen bedeutet und welche Folgen sie demnach für ihr (gesundes) Leben relevant machen oder auch nicht, wurde empirisch bislang noch nicht untersucht und soll Gegenstand der Forschungsarbeit sein.

Curriculum Vitae

2018 –2020
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Programmbereich „Forschung und Evaluation“ bei FOGS – Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH/ Köln

2016 – 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Gesundheitskompetenz von Risikopersonen – Von der Information zum Handeln (RisKomp)“ im Forschungsbereich Gesundheitskompetenz von ceres/ Köln

2016 – 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Forschungsdokumentation am Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs an der Uniklinik/ Köln

2011 –2016
Projektleitung Medienanalyse bei Unicepta GmbH/ Köln

2014 –2016
Dozentin für Marktforschung/PR-Evaluation an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation e.V./ Köln

2009 –2011
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Programm „System und Steuerung“ am Deutschen Institut für Erwachsenbildung e.V./ Bonn

2006 – 2009
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojektes „Mediale Integration ethnischer Minderheiten“ am DFG-Forschungskolleg „Medienumbrüche“/ Siegen

2006 – 2009
Master of Arts in Sozialwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität/ Düsseldorf

2003 – 2006
Bachelor of Arts in Social Science/ Media Studies an der Universität Siegen/ Siegen

2000 – 2002
Ausbildung zur Werbekauffrau (IHK)