Doktorand*in

Anna Merle Baldsiefen, M.A.

Mitglied der Doktorand*innenvertretung

Qualifizierungsprojekt

Folgen der Bewährungshilfe für das soziale Netzwerk ihrer Adressat*innen

Die Bewährungshilfe, als Aufgabenbereich Sozialer Arbeit in der Strafrechtspflege, gilt in Deutschland als die wichtigste ambulante Alternative zum Strafvollzug. Gemäß Strafgesetzbuch sollen bereits bei der Strafaussetzung die Lebensverhältnisse der verurteilten Person berücksichtigt werden (§ 56 Abs. 1 S. 2 StGB). Auch für die Bewährungszeit sieht der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) eine Zusammenarbeit mit den Angehörigen der zur Bewährung Verurteilten vor. Das Promotionsprojekt setzt an der Schnittstelle von Bewährungshilfearbeit und dem Sozialen Netzwerk ihrer Adressat*innen an und nimmt etwaige Interaktionen in den Blick. Anhand einer qualitativen, fallvergleichenden Netzwerkforschung wird untersucht, ob und wenn, welche Folgen sich durch die Inanspruchnahme der Bewährungshilfe für die Adressat*innen und ihre Beziehungen im Sozialen Netzwerk ergeben.

Curriculum Vitae

2013–2016
Studium der Sozialen Arbeit an der Universität Siegen,
Abschluss: Bachelor of Arts
 
2018
Staatliche Anerkennung zur Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin
 
2016–2019
Studium „Bildung und Soziale Arbeit“ an der Universität Siegen,
Abschluss: Master of Arts
darin: studentisches Forschungsprojekt zum Thema „Soziale Hilfen aus der Sicht der Adressat*innen“ am Beispiel der Erziehungsberatung (2016 – 2018)

Ämter und Funktionen

Doktorand*innenvertretung des DFG-Graduiertenkollegs 2493 Folgen Sozialer Hilfen

Assoziiertes Mitglied der DGfE, Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft – Sektionen Allgemeine Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit, Kommission Sozialpädagogik