Doktorand*in

Mira Böing, M.A.

Portrait Mira Böing

Qualifizierungsprojekt

Folgen sozialer Hilfen im Kontext von Quartiersentwicklung in ‚benachteiligten‘ Stadtteilen

Seit einigen Jahren wird deutschlandweit eine zunehmende soziale Segregation in städtischen Teilräumen beobachtet. Als Reaktion richtet sich der politische Handlungsfokus oftmals auf solche Stadtviertel, die als ‚benachteiligt‘ und sozial instabil gelten. Mit dem Ziel, diese Gebiete aufzuwerten, zu stabilisieren und die Lebensbedingungen und -chancen der ansässigen Bevölkerung zu verbessern, werden im Rahmen von Quartiersentwicklung zahlreiche (soziale sowie städtebauliche) Maßnahmen in bundesdeutschen Städten gefördert. Zum Kreis der Adressat*innen gehören dabei potenziell alle Bewohner*innen dieser als ‚benachteiligt‘ ausgewiesenen Gebiete, wobei ihnen aufgrund ihres Wohnorts problembehaftete soziale Merkmale zugeschrieben werden und daraus ein Unterstützungsbedarf abgeleitet wird. Durch die Integration von Perspektiven der soziologischen Stadt- und Quartiersforschung und der Folgenforschung soll untersucht werden, welche Folgen sich für die Adressat*innen durch spezifische (politisch-soziale) Zuschreibungen sowie durch die Implementierung dieser dezidiert gebietsbezogenen sozialen Hilfen ergeben.

Curriculum Vitae

seit April 2020
Doktorandin im DFG – Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“

2017 – 2020
Masterstudium der Friedens- und Konfliktforschung an der Philipps-Universität Marburg

2015
Auslandsstudium an der Karls-Universität Prag

2013-2017
Bachelorstudium der Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Etudes Sans Frontères – Studieren ohne Grenzen Deutschland e. V.