Doktorand*in

Qualifizierungsprojekt

Systemsprenger*innen bedingungslos begleiten? Folgen begleitender Jugendhilfe für Subjektivierungsprozesse von Adressat*innen in herausgeforderten Hilfeverläufen.

Junge Menschen in herausgeforderten Hilfeverläufen sind unter dem Begriff „Systemsprenger*innen“ in vieler Munde. Betroffene agieren jenseits von Normalitätskonstruktionen, die von ihnen und ihrem Verhalten erwartet werden. Das Hilfesystem reagiert oftmals mit Ausschluss und Beendigung von stationären Maßnahmen. In einigen Fällen wird daraufhin eine flexible Hilfe installiert, mit dem Ziel, den betroffenen jungen Menschen möglichst bedingungslos zu begleiten. In diesem Promotionsvorhaben wird mittels eines qualitativen Zugangs untersucht, welche Folgen sich für Subjektivierungsprozesse der jungen Menschen als Adressat*in solcher spezifischen Hilfeverläufe ergeben.

Berufliche Tätigkeit

Seit 2021
Sozialpädagogin in den ambulanten Hilfen zur Erziehung

2021
Lehrbeauftragte an der Hochschule Fulda zum Thema „Soziale Dienste der Justiz“ (SoSe 2021)

2020 – 2021
Sozialpädagogin in der Jugendhilfe im Strafverfahren (Elternzeitvertretung)

Akademische Ausbildung

Seit 2021
Externe Doktorandin im DFG-Graduiertenkolleg 2493 „Folgen Sozialer Hilfen“, Universität Siegen

2017 – 2020
M.A. Erziehungs- und Bildungswissenschaft mit Schwerpunkt Sozialpädagogik, Philipps-Universität Marburg

2014 – 2017
B.A. Erziehungs- und Bildungswissenschaft mit Schwerpunkt Sozialpädagogik, Philipps-Universität Marburg

Mitgliedschaften

Seit 2021:
Assoziiertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), sowie Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit, Kommission Sozialpädagogik sowie Sektion Organisationspädagogik