Forschungsstudierende*r

Kira Grebing

Forschungsstudierende

Hölderlin-Campus
H-B 6402

Forschungsprojekt

Der Aushandlungsprozess im Täter-Opfer-Ausgleich

Als Alternative zu Strafe gilt der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) als opferzentriertes Verfahren der Restorative Justice und in diesem Rahmen als soziale Hilfe, die in Form der Mediation in Strafsachen durchgeführt wird. In der Praxis stellt sich der TOA jedoch nicht ausschließlich als Alternative dar, da er in allen Phasen des Strafverfahrens angeregt und durchgeführt werden kann und der TOA inzwischen auch im Strafvollzug durchgeführt wird, also begleitend zu Strafe. Wie Geschädigte und Beschuldigte im TOA Wiedergutmachung herstellen wurde bisher empirisch nicht eingehend in den Blick genommen und wird in diesem Forschungsprojekt mithilfe einer Gesprächsanalyse untersucht. Im Fokus steht, wie die Wiedergutmachung durch die Adressat*innen unter mediierter Begleitung interaktiv ausgehandelt wird und welche kontextspezifischen (Selbst- und Fremd-)Positionierungen und Zuschreibungen in diesem Zusammenhang (re-)produziert werden, um so die Folgen dieser Hilfeform in den Blick nehmen zu können.

Stipendium

2019 – 2021
House of Young Talents – Young Academy der Universität Siegen

Beruflicher Werdegang

Seit Juni 2020
Forschungsstudierende im DFG Graduiertenkolleg 2493 „Folgen sozialer Hilfen“

Seit Oktober 2018
WHB – Lehrstuhl für Methoden der empirischen Bildungs– und Sozialforschung an der Universität Siegen

März – Juli 2020
WHB – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Siegen

2019 – 2020
WHB – Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Klinische Psychologie der Lebensspanne an der Universität Siegen

2018 – 2019
WHB – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Siegen

Akademischer Werdegang

Seit Oktober 2018
Masterstudium Bildung und Soziale Arbeit an der Universität Siegen

2015 – 2018
Studium an der Universität Siegen; BA Soziale Arbeit