De-Institutionalisation: From Transition of Care to Transformation of Logic, 27.05.26, 18.00-20.00 c.t., US-C 102
Sozial-/pädagogische Praxis ist stets institutionalisiert und von institutionellen Logiken geprägt. Zugleich ist die institutionelle Organisiertheit Sozialer Arbeit umkämpft. So stehen z.B. Institutionen in der Kritik, die Lebensführung von Adressat:innen zu stark zu präformieren und einzuengen. Deinstutionalisierung bezeichnet in diesem Zusammehang eine Entwicklung, die mehr Gestaltungsspielräume für das Leben von Adressat:innen verspricht und die sich etwa in Tendenzen von großen zu kleinen oder von stationären zu nicht-stationären Institutionen konkretisiert. Rudi Roose, Professor für Soziale Arbeit und Sozialpädagogik an der Universität Gent, lehrt und forscht zu diesem Themenbereich und wird sich in der Evening Lecture mit der Transformation sozialpädagogischer Logiken im Zuge von Deinstitutionalisierungsprozessen befassen.