Vierte Kohorte

Vanessa Dobbener

Mitglied der Doktorand*innenvertretung

Berufliche Tätigkeit

seit 10/2024
Doktorandin im DFG-Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“

seit 10/2023
Tätigkeit in der ambulanten Jugendhilfe bei „Jugendhilfe plan b“

10/2021 – 09/2023
Forschungsstudentin im DFG-Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“

01/2021 – 06/2022
WHB im Teilprojekt „Inszenierungen von Kriminalität: Gangsta-Rap in interaktiven Identitätspraktiken Jugendlicher“ des DFG- Sonderforschungsbereichs „Transformationen des Populären“ unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Dollinger und PD Dr. phil. Friederike Schmidt

10/2018 – 10/2021
SHK / WHB an der Universität Siegen im Fachbereich sozialwissenschaftliche Kriminologie von Jun.-Prof.’in Dr. Dörte Negnal

Mitarbeit im Projekt „RESIST – Resilienz im Strafvollzug. Widerständigkeiten und die Nicht-Radikalisierung Jugendlicher und junger Erwachsener“, welches vom BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wird

Akademische Ausbildung

10/2019-01/2024
Masterstudium „Bildung und Soziale Arbeit“ (Universität Siegen) Abschluss: Master of Arts

10/2016 – 08/2019
Bachelorstudium „Soziale Arbeit“ (Universität Siegen)
Abschluss: Bachelor of Arts

Qualifizierungsprojekt

Jugendkriminalität in Arbeit: Folgen beruflicher Orientierung im Kontext Betreuungsweisung

Arbeit ist sowohl in der Praxis als auch in der Theorie ein anerkannter Desistancefaktor im Umgang mit kriminogenen Belastungen. Arbeit strukturiert Alltag, bietet Zugang zu sozialem Kapital, stärkt die Selbstwirksamkeit sowie den Selbstwert und stabilisiert die finanzielle Situation der jungen Menschen. Gleichsam erschweren Arbeitsmarktverschiebungen, steigende Qualifikationsanforderungen und die Entstrukturierung individueller Lebens- und Entwicklungsbedingungen den Übergang in den Arbeitsmarkt zunehmend. Diese Erschwernisse treffen insbesondere junge Menschen, die sich zum ersten Mal auf dem Arbeitsmarkt etablieren müssen.

Das Dissertationsvorhaben nimmt den oft als herausfordernd wahrgenommenen Prozess der beruflichen Orientierung aus der Adressat:innenperspektive in den Blick. Zentral ist hierbei, welche Zukunftschancen die jungen Menschen für sich sehen, wie sie diese erreichen möchten und wie bzw. ob sich dies im Hilfeverlauf verändert.

Mitgliedschaften

seit 04/2026
Mentee bei FraMeS – Frauenspezifisches Mentoring Siegen

seit 01/2022
Mitglied der DGSA

10/2019 – 09/2021
Masterstipendiatin des House of Young Talents