Qualifizierungsprojekt
Folgen von Hilfen zur Erziehung für die Identitätskonstruktion von Familien mit (Behinderungs-)Diagnosen
Wenn Eltern Unterstützung in der Erziehung ihres Kindes benötigen, können sie Hilfen zur Erziehung beantragen. Anknüpfend an Diskurse rund um Neurodivergenz und inklusive Jugendhilfe möchte ich in meinem Promotionsprojekt untersuchen, welche Folgen sich im Kontext von medizinischen und (sozial-)pädagogischen Diagnosen sowie der Hilfebedarfskonstruktionen für die betreffenden Familien ergeben. In den Blick genommen werden soll hierbei insbesondere die Familie als generationaler Zusammenhang und die Folgen für die Identitätskonstruktion dieser. Mithilfe von ethnografischen Beobachtungen und (Familien-)Interviews sollen Folgen, die sich durch Bedarfszuschreibungen, Anforderung an Erziehungsberichtigte, Normvorstellungen an kindliches Verhalten und kindliche Entwicklung sowie Einbindungen in Hilfesysteme ergeben, untersucht werden.
Berufliche Tätigkeit
Seit 10/2024
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen im DFG-Graduiertenkolleg 2493 „Folgen Sozialer Hilfen“
2023-2024
Pädagogische Fachkraft in der heil- und sozialpädagogischen Familienhilfe beim Verein autismus Ostwestfalen-Lippe
2021-2023
Wissenschaftliche Hilfskraft in der AG 8 Soziale Arbeit an der Universität Bielefeld, Mitarbeit u.a. beim Forschungsprojekt FLEPS (Familiäre Lebensbedingungen und Erziehungsverhältnisse im Fokus personenbezogener sozialer Dienstleistungen)
2020-2021
Pädagogische Fachkraft im Familienzentrum Schötmar
Hochschulausbildung
2020-2024
M.A. Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt Soziale Arbeit/ Beratung, Universität Bielefeld
2017-2020
B.A. Heilpädagogik/ Inklusive Pädagogik, Evangelische Hochschule Bochum
