Fünfte Kohorte

Christian Menschik, M.A.

Hölderlin-Campus
H-B 6411

Curriculum Vitae

Seit 2026
Doktorand im DFG-Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“

2019 – 2025
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Furtwangen in den Projekten „Partizipation und Co-Creation für innovative Technologien für informell Pflegende und Sorgegemeinschaften (PiTiPS)“ sowie „Individuelle soziotechnische Arrangements zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit kognitiven Funktionsbeeinträchtigungen (InstAgT)“

2022 – 2023
Lehrkraft auf Honorarbasis an der Evangelischen Hochschule Freiburg

2018 – 2019
Wissenschaftliche Hilfskraft an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Bildungsforschung und Schulpädagogik

2018
Wissenschaftliche Hilfskraft beim Freiburger Bildungsmanagement

2017 – 2019
Masterstudium Erziehungswissenschaft, Studienrichtung Sozialpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

2013 – 2016
Bachelorstudium Pädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg

2010 – 2013
Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung an der Katholischen Fachschule für Sozialwesen Stuttgart

Qualifizierungsprojekt

Folgen sozialer Hilfen in inklusiven Wohngemeinschaften

Vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention und den damit verbundenen Deinstitutionalisierungsprozessen in der Eingliederungshilfe etablieren sich innovative Wohnkonzepte im Sozial- und Gemeinwesen, wie inklusive Wohngemeinschaften, in denen Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinschaftlich zusammenleben. Die Assistenzleistungen innerhalb der Wohngemeinschaften finden dabei in einem Spektrum von professioneller sozialpädagogischer bzw. fachpflegerischer Hilfe bis unprofessioneller Assistenz durch Mitbewohner:innen statt – letztere meist unter dem Konzept „Wohnen für Mithilfe“, wobei Personen ohne Behinderungen Unterstützung für ihre Mitbewohner:innen mit Behinderungen leisten und dafür mit Mietnachlass entschädigt werden. Im Promotionsprojekt soll mittels eines rekonstruktiven Forschungsdesigns untersucht werden, wie sich Differenzkonstruktionen in Bezug auf Behinderung und Hilfsbedürftigkeit als nicht intendierte Folgen von Hilfen in inklusiven Wohngemeinschaften manifestieren. Dabei fokussiert die Analyse die Folgen in sozialen Zusammenhängen, d.h. im Wechselspiel aus gesellschaftlichen Normalitätserwartungen, der sozialen Situation der Adressat:innen sowie des (un-)professionellen Hilfesettings.